Gemeinsam stärker!? Kooperationen zwischen außerschulischer politischer Bildung und Schule

Gemeinsam stärker !?Seit einigen Jahren führt das Jugendzentrum Wittmund eine fruchtbare Kooperation mit der Schule an der Lessingstraße.

Die Transferstelle politische Bildung rück in diesem Jahr auch Kooperationen zwischen außerschulischer politischer Bildung und Schule in den Fokus ihrer Arbeit.

Das Motto Gemeinsam stärker!? können wir Mitarbeiter der Stadtjugendpflege Wittmund so unterstreichen. In gut funktionierenden Kooperationen erreicht man gemeinsam mehr, als die Einzelnen in der Summe. 

In der Pressemitteilung der Transferstelle politische Bildung heißt es weiter: 

Kooperation mit Schulen sind für die meisten Träger politischer Jugendbildung alltäglich. Sie finden beispielsweise in Projektarbeit mit Schulen, in langfristigen Partnerschaften, in der Zusammenarbeit im Ganztag, in Kooperation mit dem Fachunterricht, als außerschulischer Lernort oder als Beitrag zur Schulentwicklung statt.

Die bisherige empirische Forschung zum Thema Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern ist recht breit aufgestellt und betrifft verschiedene Themen und Fachbereiche, zum Beispiel die kulturelle Bildung. „Der Stand empirischer Arbeiten zum Thema Kooperationen speziell im Bereich politischer Bildung ist leider sehr überschaubar. Allerdings gab bzw. gibt es aktuell größere Modellprojekte der politischen Bildung, die wissenschaftlich begleitet bzw. evaluiert werden. Wir haben vor, uns frühzeitig mit den Trägern dieser Projekte zu verständigen, um deren Erkenntnisse einzubeziehen“, so die Leiterin der Transferstelle Dr. Helle Becker. Ein großer Teil der Studien betrifft die Zusammenarbeit im Kontext der Ganztagsschule. „Beim Thema Kooperationen mit Ganztagsschulen wird die Frage virulent, ob und inwieweit politische Bildung mit Grundschulen und damit mit Kindern ein Thema ist. Hier gibt es erste empirische Forschungen sowohl zur politischen Bildung mit Kindern als auch zu Kooperationen mit Ganztagsschulen und Kindertageseinrichtungen. Wir hoffen daraus Erkenntnisse für die politische Bildung ableiten zu können“ so Dr. Helle Becker.

„Insgesamt erwarten wir viele interessante Erkenntnisse, aber auch deutlich unterschiedliche Problemlagen je nach Bildungsbereich. Es wird sich daher auch die Frage stellen, welche bisher unbeantworteten Fragen die politische Bildung an die Forschung zu diesem Thema hat und wie Praxis und Forschung gemeinsam Forschungslücken schließen können“, so Dr. Helle Becker weiter.

Die Transferstelle politische Bildung sucht anlässlich ihres Jahresthemas empirische Forschungsarbeiten oder erfolgreiche Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis zu dem Thema und nimmt Hinweise entgegen:

Kontakt: Barbara Christ, E-Mail: christ@transfer-politische-bildung.de

Internetseite der Transferstelle politische Bildung

Quelle: Transfer für Bildung e.V. (TfB) / Projekt Transferstelle politische Bildung vom 02.02.2017

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