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Ergebnisse der U18-Wahl 2017

BundesergebnisseDer neue Bundestag der Kinder und Jugendlichen unter 18

Knapp 220.000 Kinder und Jugendliche haben bei U18 mitgemacht. Sie haben am 15. September deutlich gemacht, welche Parteien sie in den Bundestag wählen würden. In mehr als 1660 Wahllokalen wurden Stimmen abgegeben. Die Ergebnisse können nach Bundesländern und Wahlkreisen angezeigt werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 haben gewählt. Bei der U18-Bundestagswahl am 15. September bekam die CDU mit 28,5 Prozent die meisten Stimmen. Es folgten SPD mit 19,8 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen mit 16,6 Prozent, Die Linke mit 8,1 Prozent, die AfD mit 6,8 Prozent und die FDP mit 5,7 Prozent. Sie würden es in den Bundestag schaffen, wenn es nach Kindern und Jugendlichen geht.

Im Wahlkreis Wittmund weichen die Ergebnisse nur Leicht von den bundesweiten Ergebnissen ab: Stärkste Kraft ist auch hier die CDU mit 29,55%, gefolgt von der SPD mit 25%, Bundnis90/Grüne mit 18,18%, der Tierschutzpartei mit 6,06% sowie der FDP mit 5,30%.

Das Ergebnis ist Ausdruck der politischen Stimmung bei allen, die bei der Bundestagswahl am 24. September noch nicht wählen dürfen – weil sie zu jung sind. Im Rahmen der U18-Wahl haben sich Kinder und Jugendliche mit den Programmen der Parteien beschäftigt, haben mit Kandidat_innen in den Wahlkreisen debattiert oder mit anderen Kindern und Jugendlichen über Politik gesprochen. U18 ist eine der größten Initiativen politischer Bildung, die von und für Kinder und Jugendliche organisiert wird. Sie planen die Aktivitäten und organisieren bundesweit Wahllokale.

Bestimmende Themen waren Nachhaltigkeit und Umwelt, Digitalpolitik und die Gerechtigkeit bei den Bildungschancen. Am Wahltag konnten in 1660 Wahllokalen alle unter 18 ihre ihr Kreuz machen. Insgesamt nahmen knapp 220.000 Kinder und Jugendliche teil.

U18 wird getragen vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Jugendverbänden und Landesjugendringen sowie vom Berliner U18-Netzwerk. Zur Bundestagswahl hat der Deutsche Bundesjugendring die Koordination übernommen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Alle Ergebnisse gibt es auch nach Bundesländern und Wahlkreisen unter u18.org.

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